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Durch die Behandlung wurde in die Organisation Ihres Körpers eingegriffen. Bitte unterschätzen Sie nicht die nun folgende Anpassung ihres Organismus an die neue Körperstatik. Die Normalisierung hat Auswirkung auf ihre Ganzkörperstatik und damit auf die Funktion aller Organe im Körper bis hin zur zellulären Ebene. Dies hat auch zur Folge, dass es zu verschiedensten Reaktionen in Ihrem Körper kommen kann, die aber ein Teil des eingeleiteten Heilungsprozesses sind. So können Sie sich körperlich sehr „schlapp“ und „erschlagen“ fühlen. Auch auf emotionaler Ebene können sich Dinge lösen und an die „Oberfläche“ kommen. Gönnen Sie Ihrem Körper die benötigte Ruhe zur Umstellung.

Durch die Ausschüttung der, möglicherweise über Jahre angesammelten, „Stoffwechselschlacken“ auf zellulärer Ebene, kann es in den behandelten Gebieten zu einer Art Muskelkater kommen, der ca. 2-3 Tage anhält. Beobachten Sie Ihren Körper und teilen mir bei der nächsten Behandlung diese Auffälligkeiten mit.

Der Körper braucht etwas Zeit um sich zu reorganisieren. Sie können Ihrem Körper aber helfen, schneller zu gesunden. Was können Sie für Ihren Körper tun?

1. Bitte trinken Sie nach der Behandlung viel! So kann Ihr Körper einfacher entgiften und die durch die Bewegungseinschränkung des Gewebes angesammelten Stoffwechselendprodukte können aus Ihrem Körper ausgeschwemmt werden!! Bedenken Sie, dass Sie aus ca. 80% Wasser bestehen und daher Wasser ein enorm wichtiger Faktor in Ihrem Körper ist. Beachten Sie hierzu auch den Unterpunkt „Wasser“.

2. Wenn das behandelte Gebiet überreizt sein sollte, legen Sie bitte eine Wärmflasche auf die Stellen oder baden Sie heiß! Durch die Übersäuerung in dem Gewebe kommt es zu einer leichten Entzündung, die durch Wärme, sprich einer Mehrdurchblutung des Gebietes, schneller wieder abklingt. Nur sehr selten möchten die Patienten statt der Wärme lieber eine Kältepackung. Wenn Ihnen danach ist, machen Sie das, was Sie fühlen. Der innere Arzt weiß es am besten!

3. Nehmen Sie ausreichend basische Lebensmittel zu sich, am besten Basentabletten oder Basenpulver als Zusatz!
Hier wirkt man von innen her der Übersäuerung des Gewebes entgegen und hilft dem Körper, die zellumgebende Flüssikeit (sog. Matrix) mit allem zu versorgen, was die Zelle braucht. Der Muskelkater klingt wesentlich rascher ab und die Zellen freuen sich über ein großes Angebot an Mineralstoffen.

Manchmal kommt es vor, dass durch eine Behandlung der Körper an einer Stelle zu schmerzen anfängt, die gar nicht behandelt worden ist.

Sehen Sie auch dies positiv, denn es handelt sich dabei um das Hervortreten von bis dahin überlagerten „Primärpunkten“. Die Probleme, mit denen Sie zu mir in die Praxis gekommen sind, können schmerzhafte Kompensationen einer ganz anderen Störung in Ihrem Körper gewesen sein. Durch genaues Beobachten Ihres Körpers und der Veränderungen, können Sie mithelfen, schneller an das ursächliche Problem zu gelangen. Das heißt, dass nicht sofort nach einer Behandlung der Körper wieder in seinem völligen Gleichgewicht sein kann. Durch die verschiedenen nervlichen, fascialen, strukturellen, hormonellen und vasculären Verbindungen sind die verschiedenen Organe, Haut-, Muskel- und Knochenareale mit den einzelnen Wirbelsäulensegmenten verbunden und haben damit einen gegenseitigen Einfluss aufeinander.

Da ich als Therapeutin nicht nur Symptome unterdrücken oder beseitigen will, sondern den natürlichen Heilungsprozess einleiten will, brauche ich Ihre Mithilfe.

“Wie lange dauert es nun, bis es mir besser geht?“
Diese Frage ist von vielen Faktoren abhängig (biologisches Alter, alte Verletzungen, Operationen, sonstige Krankheiten, Beruf, Stress, emotionale Belastung, Ernährung etc.). Die Zeit der Heilung steht in einem bestimmten Verhältnis zur Zeit der Erkrankung.

Eine Faustregel besagt:

  • Jahre der Erkrankung = Monate der Heilung,
  • Monate der Erkrankung = Wochen der Heilung.

Auch wenn es hin und wieder zu Spontanheilungen kommt, („die hat nur einmal geknackt und alles war weg“) so sieht die Realität doch meistens anders aus. Wie eben schon geschildert, nicht jeder Mensch ist gleich und seine Organsysteme erst recht nicht. Manche Menschen brauchen nur wenige Impulse, um zu gesunden, andere benötigen etwas mehr und wieder andere brauchen eine ganze Serie von verschiedenen Reizen, um einen Heilungsprozess einzuleiten. Es spielen viele Umstände eine Rolle, wenn man voraussagen will, wie lange der Heilungsprozess dauert. Nur eines ist gewiss: In den meisten Fällen braucht es etwas Zeit. Unsere Großeltern waren schon recht weise, wenn sie uns immer wieder sagten: „Die Zeit heilt…“

Ich will Ihnen helfen, diese Zeit zu minimieren.